Das Wort zum Sonntag – 17. Sonntag im Jahreskreis

Liebe Pfarrgemeinde!

Urlaubszeit ist für mich im Krankenhaus immer eine anstrengende Zeit - sofern ich nicht selbst auf Urlaub bin. Das Personal ist naturgemäß ausgedünnt - unsere Patient(Inn)en - das sind halt oft auch akut erkrankte Menschen - lassen sich nicht in gleichem Ausmaß „ausdünnen“. Daher werde ich mich heute kurz fassen.

Aber einen Gedanken möchte ich aus der 1. Lesung des heutigen Sonntags aufgreifen: dem jungen König Salomo wird im Traum von Gott eine Bitte gewährt. Er bittet nicht um langes Leben, Reichtum oder um den Tod seiner Feinde. Ganz anders - er bittet seinen Gott um ein hörendes Herz, um dieses Volk Gottes regieren (man könnte auch sagen leiten, führen, an der Hand nehmen) zu können. Und er bittet Gott, dass er (Salomo) in der Lage ist das Gute vom Bösen zu unterscheiden.

Was für eine schöne Option für alle, die in unserem Staat, in unserer Gesellschaft, in unserer Kirche, in unseren Gemeinden Verantwortung für ihre Mitmenschen, für ihre Mitchristen übernommen haben.

Wir dürfen alle darauf vertrauen, dass unser liebender, barmherziger Gott, der uns von Anbeginn unseres Seins in seine Hand geschrieben hat so eine Bitte nicht abschlägt.

In diesem Sinne wünsche ich (Corona zum Trotz) allen schöne Sommertage und denjenigen, die ihren Urlaub vor sich haben erholsame Urlaubstage, Gesundheit und ein Gutes nach Hause kommen.

Heinz Kratochwill