Willkommen in der Pfarre Linz – St. Peter!

Das Wort zum 11. Sonntag im Jahreskreis

wieder einmal hören wir an diesem Sonntag von den Schafen – es sind müde, erschöpfte, ja: verlorene Schafe – Schafe, die keinen Hirten haben. Mit diesem Bild sind natürlich wir Christen angesprochen und unser guter Hirte, das ist Jesus Christus. Dazu möchte ich Ihnen folgende Begebenheit erzählen:

Von einem Pfarrer wird erzählt, er sei einmal durch die Innenstadt gegangen und dort vor einem Schaufenster stehengeblieben. Dort hing ein riesiges Poster mit einem Schafskopf. Man hatte den Kopf so richtig blöd gemalt. Sie kennen bestimmt den Ausspruch: „Du blödes Schaf!“? – Genau so sah es nämlich aus. Unter diesem „blöden Schaf“ hatte man in großen Lettern den Satz geschrieben: „Das ist ein Christ!“, denn die Bibel sagt, dass alle Christen Schafe sind; in diesem Fall eben „blöde Schafe“.

Nun standen dort einige Jugendliche vor der Schaufensterscheibe und lachten sich kaputt über dieses blöde Schaf: „Da sieht man‘s wieder: Die Christen sind halt wie blöde Schafe!“

Der Pfarrer schaute das Plakat an und sagte zu den Jugendlichen: „Das stimmt nicht, was da steht: ,Das ist ein Christ!‘ Die Bibel sagt überhaupt nicht, dass alle Christen Schafe sind. Die Bibel sagt, dass alle Menschen Schafe sind. Wenn schon ,blöde Schafe‘, dann sind alle Menschen ,blöde Schafe‘.“

Und er redete weiter: „Schon im Alten Testament heißt es ja: ‚Wir hatten uns alle verirrt wie Schafe, jeder ging für sich seinen Weg …‘ (Jes 53,6). Der einzige Unterschied, den die Bibel macht, ist folgender: Es gibt Schafe, die einen Hirten haben, das sind die Christen: Schafe, die einen Hirten haben. Und dann gibt es Menschen, die sind wie Schafe, die keinen Hirten haben, die orientierungslos durch die Welt rennen auf der Suche nach Quellen und saftigen Wiesen.“

Genau davon spricht Jesus heute im Evangelium: Jesus sah die vielen Menschen und hatte Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben – und er wurde ihr Hirte!

Freuen wir uns, dass wir einen Hirten – Jesus Christus – haben und nicht orientierungslos herumlaufen müssen!

Pastoralassistent Michael Mitter

 

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„...das habt ihr mir getan!“

Krieg und Terror zwingen Menschen, unter Lebensgefahr aus ihrer Heimat zu fliehen. Sie müssen dort alles, was ihnen vertraut war, ihre Angehörigen, ihre Freunde und ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen. Sie kommen in unser Land mit der verzweifelten Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Geborgenheit.

Im 25. Kapitel des Matthäusevangeliums sagt Jesus: „Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Wir haben daher im Jahr 2015 in unserem Pfarrheim Platz für zwölf heimatlose Menschen geschaffen. Unsere Pfarrgemeinde hilft seither, so gut es geht.

Viele Freundschaften sind gewachsen. Mittlerweile sind unsere syrischen Freunde nicht mehr aus unserer Pfarre wegzudenken.

Ich danke allen Spallerhoferinnen und Spallerhofern und allen Freundinnen und Freunden aus Nah und Fern, die unsere syrischen Gäste so liebevoll annehmen, die uns immer wieder mit ihrem tatkräftigem Engagement, mit ihrem stets offenen Herzen und mit ihrem Gebet unterstützen.

Danke, dass Ihr uns helft, den uns anvertrauten Menschen vorübergehend ein menschenwürdiges Zuhause bieten zu können und ihnen einen guten Start in ihr neues Leben zu ermöglichen!

Ihr dankbarer Pfarrer
Franz Zeiger

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Bildnachweis: Grafikwerkstatt Hand & Maus – Diana Kohne

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