Das Wort zum Sonntag – 17. Sonntag im Jahreskreis

Liebe Pfarrgemeinde!

In den heutigen Lesungen steht das Essen, als eines der wichtigsten Notwendigkeiten des Lebens im Mittelpunkt. Und das Essen steht für alle wesentlichen Bedürfnisse der Menschen. In der Tat ist es ein glücklicher Zufall und eine wichtige Verbindung mit dem Thema unserer August-Sammlungen für die Hungrigen.

Bei der Schöpfung schuf Gott andere Dinge zuerst vor dem Menschen. Und nachdem Er den Himmel und die Erde mit all den guten Dingen gefüllt hatte, die im Leben des Menschen benötigt wurden: Die Pflanzen, Wasser, Kräuter, Tiere, Erde, Berge, Wälder und dann schuf Er den Menschen und brachte ihn in diesen Zustand des Paradieses.

Liebe Mitgläubige, die Welt ist voll von guten Dingen, die uns alle glücklich machen würden. Jeder von uns kann einen Anteil in Fülle haben und sogar einen Überschuss haben! Leider ist das größte Problem des Menschen der Mensch selbst! Durch seine eigene selbstsüchtige Einstellung gegenüber anderen sammelt er alle Güter für sich selbst, selbst die Dinge, die er nicht braucht oder die er nicht benutzen wird, und deshalb andere Menschen in Mangel leben müssen!

Heute ruft uns Jesus, um Ihn in den Hungrigen zu speisen. Er ruft jeden von uns auf, wie der kleine Jünger zu sein, von dem im Evangelium die Rede ist, der das Wenige bereitstellte, um die große Menge der Hungrigen zu ernähren. Er fordert uns auf, wie der Apostel Andreas zu sein, von dem wir im Evangelium gelesen haben, als er den kleinen Jünger entdeckte, der Brot und Fisch hatte.

Lasst uns immer bereit sein, eine passende Lösung zu finden, die unsere Brüder und Schwestern vor Hunger bewahren würde. Lasst uns auch immer bereit sein, unser Weniges mit denen zu teilen, die gar nichts haben. Lasst uns nicht fürchten, dass für uns nichts bleiben könnte! Ganz und gar nicht! Das wird niemals geschehen, denn der Herr wird immer das Wenige vermehren, das wir haben, damit wir auch morgen noch haben, was wir brauchen werden. Wir werden immer essen und es wird noch genug übrig bleiben.

Kurat Michael Lubega