Das Wort zum Sonntag – 12. Sonntag im Jahreskreis

Liebe Pfarrgemeinde!

An diesem zwölften Sonntag feiern wir Christus, unseren Herrn, der immer mit uns ist. Er erlöst uns weiterhin von allem, was uns bedroht und uns das Leben schwer macht. Dazu gehören Verfolgungen, Sünden und der Tod.

In der ersten Lesung befreite Gott den Propheten Jeremia von den tödlichen Komplotten und Händen böser Menschen. Unsere Welt ist voll von Bedrohun-gen gegen die Rechtschaffenen und Unschuldigen. Heute vergeht kaum ein Tag an dem man nicht von Schreckensmeldungen hört. Das ist der Grund für große Angst und Beunruhigung für viele, insbesondere für diejenigen, deren Vertrauen ausschließlich auf diese Welt und nicht auf Gott gerichtet ist.

Doch diejenigen, die wie der Prophet erkennen, dass der Herr auf ihrer Seite ist, wird Gott sicher nicht enttäuschen. Er wird sicherlich als ein mächtiger Held handeln. Die Bedrohungen und die Schwere dieser Schrecken mögen überwältigend erscheinen, sie sind jedoch sicher nicht größer als das, was Gott in der Geschichte der Menschheit gehandhabt hat.

Im Evangelium ermahnt uns Jesus: "Fürchtet euch nicht, denn alles, was jetzt verhüllt ist, wird aufgedeckt werden." Dazu gehören auch die Pläne der Bö-sen, die ständig damit drohen, die Gerechten zu verfolgen und zu zerstö-ren. Es genügt der Hinweis, dass Christus weiß, dass Furcht und die Bedro-hung durch den Tod einen lähmen können. Als der Herr der Lebenden und der Toten weiß er, dass der physische Tod nicht das Ende ist, vielmehr ist er ein Übergang in die Ewigkeit. Deshalb ermahnt er uns weiter: Habt keine Angst vor denen, die den Körper, aber nicht die Seele töten können!

In diesen tröstenden und beruhigenden Worten Christi ruhen unsere Hoffnung und unsere Zukunft als Gläubige: "Jedes Haar auf Ihrem Kopf ist gezählt wor-den. Es gibt also keinen Grund, sich zu fürchten!" Sie zeigen einfach an, dass der Herr auf unserer Seite ist. Er ist bereit und fähig, uns sowohl von den Fol-gen und schädlichen Auswirkungen des Bösen als auch von allen Bedrohun-gen zu befreien, denen wir in unserem täglichen Leben ausgesetzt sind.

Michael Lubega