Das Wort zum Sonntag – Christkönigssonntag

Liebe Pfarrgemeinde!

Und wieder ein Vorwort zum Gemeindebrief im kompletten „Lockdown“. Es ist bedrückend und könnte bereits ein bisschen den Keim der Resignation aufkommen lassen. Die sozialen Kontakte deutlich eingeschränkt, die öffentlichen Gottesdienste wieder ausgesetzt. Wahrhaftig ein traurig machendes Bild.

Aber je länger diese entmutigende Zeit andauert, umso mehr ist gerade von uns Christinnen und Christen Solidarität gefragt. Was diese Solidarität unter anderem bedeutet, hat uns Jesus selbst gesagt, wie wir im Evangelium zum Christkönigssonntag (Mt 25, 31-46) hören können: „ ... Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen ... “ und weiter „ ... Was ihr für einen meiner geringsten Brüder (Schwestern) getan habt, das habt ihr mir getan ... “

Solidarität zeigt sich in der Zuwendung zu unserem Nächsten. Auch wenn es durch die massiven Einschränkungen oft nicht einfach ist – nutzen wir die Möglichkeiten, die uns trotz „Lockdown“ geblieben sind (oder sich alternativ auftun) um diese Solidarität zu leben. Behalten wir uns dabei die Freude an unserem Glauben und die Zuversicht, die aus diesem Glauben resultiert.

Neben der gelebten Solidarität lade ich Sie (Euch) auch ganz herzlich zum Gebet für jene Menschen ein, die an Covid-19 erkrankt sind oder unter der Corona-Pandemie besonders leiden.

Ich wünsche Ihnen (Euch) allen in dieser schwierigen Zeit Gottes Segen, viel Kraft und Ausdauer und das nötige Gottvertrauen gepaart mit einer ausreichenden Portion Fröhlichkeit!

Heinz Kratochwill