Das Wort zum Sonntag – 13. Sonntag im Jahreskreis

Liebe Pfarrgemeinde!

Man soll nicht „mit der Tür ins Haus fallen“, sagt man – man klopft vorher höflich an und klingelt. Ich will jedoch keine langen Umschweife machen und um den heißen Brei herumreden, so schwer es mir auch fällt:

Für mich heißt es als Pastoralassistent im Seelsorgeraum – und v. a. in St. Michael – nach vier Jahren Abschied zu nehmen und nach acht Jahren in der Pfarrpastoral in einen ganz anderen Bereich der Seelsorge zu gehen. Ich habe mich rund um Fronleichnam entschieden, eine neue Stelle als Hochschulseelsorger zu übernehmen und werde ab September u. a. in der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) in Nachbarschaft zur Johannes-Kepler-Uni tätig sein.

„Man geht immer mit einem lachenden Auge und mit einem weinenden Auge“, sagt ein weiteres Sprichwort: Mit einem weinenden Auge, weil ich in den vergangenen vier Jahren viele nette Menschen kennengelernt und mit einigen Freundschaften geschlossen habe, mit manchen getrauert und mich mit ihnen gefreut habe, mit einigen durchaus auch diskutiert und um einen Weg gerungen habe. Ich selbst habe viele prägende Situationen erlebt und bin im Glauben gereift. Und ich gehe mit einem lachenden Auge: Ich freue mich sehr auf meine neue Herausforderung in der Hochschulseelsorge, mit der ich in meiner eigenen Glaubensgeschichte stark verbunden bin.

Insbesondere für die Zukunft im „Dreispallermichl“ wünsche ich Ihnen und euch die Lust und den Mut, den eingeschlagenen gemeinsamen Weg weiter zu gehen und zu vertiefen. Vielen Dank für alles, was ich an Schönem empfangen und erleben durfte. Sicherlich löst mein Weggang Veränderungen aus. Eine Veränderung bietet aber immer auch ein Stück weit die Möglichkeit zur Neuorientierung. Meinem Nachfolger bzw. meiner Nachfolgerin – dessen/deren Rolle und Funktion natürlich noch offen ist – wünsche ich jedenfalls alles erdenklich Gute und Ihnen allen Gottes Segen! Ich hoffe, dem einen oder anderen noch vor und in den Sommermonaten auch in St. Peter und in der Hlgst. Dreifaltigkeit ein Danke und ein „Auf Wiedersehen“ zu sagen!

Pastoralassistent Michael Mitter