Das Wort zum Sonntag – 4. Sonntag der Osterzeit

Liebe Pfarrgemeinde!

Langsam ist Licht am Ende des Tunnels sichtbar. Die „Neue Normalität“ scheint Wirklichkeit zu werden. Wenn alles wie geplant verläuft, dürfen wir in zwei Wochen wieder gemeinsam Gottesdienst feiern, wenn auch in sehr eingeschränkter Form und „gewöhnungsbedürftig“. IN unseren drei Partnerpfarren sollte die Vorschrift 10 m2 Platz pro Person halten, damit wenigstens einigermaßen gewährleistet ist, dass anfangs genug Platz für die GottesdienstbesucherInnen ist. Ob und wie wir draußen feiern können, wird sich noch klären. - Nicht gerade eine verlockende Vorstellung.

Und doch: Wir haben den Wonnemonat Mai. Da muss ich an eine Rückmeldung auf meine Hauskirchen-Gottesdienste, die ich versende und an der Wäscheleine aufhänge, denken, die lautete: „Wie kann Dank / Freude / Mut machen / Solidarität konkret gezeigt werden? Geht von unserem Gebet auch Freude aus? Wir sollen und wollen mit allen Sinnen unser Leben feiern!“

Ich bin überzeugt, die letzten Wochen, die derzeitige Situation, macht uns wirklich auch bewusst, was uns fehlt, wonach wir Sehnsucht haben. Ich lade euch ein, ich bitte euch, dem auch nachzusinnen, es vielleicht auch niederzuschreiben und uns, die wir Pfarren „leiten“ auch mitzuteilen. Ich bin überzeugt, dass wir dann auch anders -bewusster - feiern und darauf freue ich mich jetzt schon.

Ich wünsche euch Gesundheit an Leib, Seele, an der ganzen Person. Ich wünsche euch Freude und dass ihr - mit allen Sinnen - die Sonne, den Frühling, das neue Leben, das uns zu Ostern geschenkt wurde, wahrnehmt, feiert oder einfach nur genießt.

Franz Pamminger