Das Wort zum Sonntag – Fest der Taufe des Herrn

Liebe Pfarrgemeinde!

Ich wünsche euch allen ein gutes, ein freud-volles neues Jahr. Was für einen „gut“ ist, ist bei jedem wohl anders. Darum will ich meinen ersten Artikel für den Gemeindebrief mit zwei Zitaten beginnen, die auch mich in dieser Zeit leiten.

„Die gute Zeit fällt nicht vom Himmel,
sondern wir schaffen sie selbst;
sie liegt in unseren Herzen eingeschlossen.“
(Fjodor M. Dostojewski)

Auch wenn wir uns im derzeitigen Lockdown gefesselt, eingeschränkt vorkommen, so ist es für mich wichtig, bei all dem nicht zu vergessen, dass vor allem ich selbst Mit-Verantwortung trage, wie es mir geht. Für das Gute muss ich auch selber – mit Gottes Hilfe – sorgen. Und es ist wahrscheinlich ratsam, was am Neujahrstag im Evangelium über die Gottesmutter Maria verkündet wurde: Sie verstand zwar nicht alles, was geschah, aber „sie bewahrte das alles in ihrem Herzen.“ – Denke, es wäre gut, wenn uns das auch gelingen würde.

Das zweite Zitat, dass ich euch am Jahresanfang mitgeben will, stammt von Konrad Adenauer: „Nehmen sie die Menschen, wie sie sind. Andere gibt`s nicht!“ – Mir ist bewusst, dass gerade jetzt viel geschimpft wird und ich mag gar nicht mehr die Nachrichten aufdrehen, was da alles berichtet wird und da ist für mich das Adenauer-Zitat eine gute Anweisung.

Hoffen wir auf ein gutes neues Jahr, lassen wir uns beschenken und tun wir das unsere, dass es für uns und auch andere „GUT“ wird. Es ist mein persönlicher Glaube, dass Gott es segnen wird.

Franz Pamminger