Willkommen in der Pfarre Linz – St. Peter!

Das Wort zum 2. Adventsonntag

Mitten im frohen Trubel der Adventmärkte und der Weihnachtsvorbereitungen erwischt und das heutige Evangelium sozusagen am falschen Fuß: Da ist also dieser Johannes, Sohn der Elisabeth und des Zacharias, dessen ganze Existenz von dem Auftrag durchdrungen ist, das Kommen des Messias anzukündigen. Er ruft auf zu Umkehr und Buße und spricht von der Vergebung der Sünden.

Denn, so sagt er, mit dem Kommen des Messias erfülle sich die Verheißung aus Jesaja: Wenn er kommt, wird alles gut: Krummes wird gerade, Unebenes eben. Alle Menschen werden das Heil sehen. Was für eine Vorstellung: Alles wird gut! Alles wird richtig! - Keine Krankheiten, Sorgen, Kriege und Belastungen - nichts wird mehr da sein, was uns krumm macht, was erlitten, geplant, gerichtet, erledigt werden muss.

Mitten in die Hektik vor Weihnachten, wo wir mit unseren ganzen Planungen manchmal nicht mehr wissen, wo uns der Kopf steht, kommt diese Erinnerung: Es geht um viel mehr. Das Heil kommt von Gott! Die Botschaft heißt nicht: Schaff' mehr! Arbeite Effizienter! Alles muss vor Weihnachten fertig sein!

Die Botschaft heißt: Stopp! Denk einmal nach, was du gerade tust. Überleg' einmal, wohin du unterwegs bist und wo du deinen Weg korrigieren solltest. Und die Frage ist: Bist du bereit, dich einzulassen auf das Kommen des Messias, auf das Fest der Geburt Christi. Denn nichts weniger will uns dieser Johannes sagen. Wir sollten dieses Fest vor lauter Trubel nur nicht verpassen!

Franz Zeiger, Pfarrer

 

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„...das habt ihr mir getan!“

Krieg und Terror zwingen Menschen, unter Lebensgefahr aus ihrer Heimat zu fliehen. Sie müssen dort alles, was ihnen vertraut war, ihre Angehörigen, ihre Freunde und ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen. Sie kommen in unser Land mit der verzweifelten Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Geborgenheit.

Im 25. Kapitel des Matthäusevangeliums sagt Jesus: „Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Wir haben daher im Jahr 2015 in unserem Pfarrheim Platz für zwölf heimatlose Menschen geschaffen. Unsere Pfarrgemeinde hilft seither, so gut es geht.

Viele Freundschaften sind gewachsen. Mittlerweile sind unsere syrischen Freunde nicht mehr aus unserer Pfarre wegzudenken.

Ich danke allen Spallerhoferinnen und Spallerhofern und allen Freundinnen und Freunden aus Nah und Fern, die unsere syrischen Gäste so liebevoll annehmen, die uns immer wieder mit ihrem tatkräftigem Engagement, mit ihrem stets offenen Herzen und mit ihrem Gebet unterstützen.

Danke, dass Ihr uns helft, den uns anvertrauten Menschen vorübergehend ein menschenwürdiges Zuhause bieten zu können und ihnen einen guten Start in ihr neues Leben zu ermöglichen!

Ihr dankbarer Pfarrer
Franz Zeiger

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Bildnachweis: Grafikwerkstatt Hand & Maus – Diana Kohne

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