Willkommen in der Pfarre Linz – St. Peter!

Das Wort zum 32. Sonntag im Jahreskreis

Weniger ist manchmal mehr. Auch im Evangelium des heutigen Sonntags geht es um das Wenige. Und dieses Wenige zählt vor Gott tatsächlich mehr als all das Große, das in den Augen der Welt viel zählt. Fromme Scheinheiligkeit und religiöse Selbstüberheblichkeit können vor Jesus nicht bestehen. Für ihn sind Bescheidenheit und die Treue im Kleinen wertvoller als oberflächliche, selbstherrliche Frömmelei. Konkret geht’s da heute um eine arme Witwe. Zwei kleine Münzen hat sie in den Opferkasten geworfen. Das ist wirklich nicht viel - eigentlich fast nichts im Vergleich zu dem, was die Reichen von ihrem Überfluss abgeben. Es ist letztendlich ein lächerlicher Betrag. Und doch: Jesus lobt das Opfer dieser armen Witwe. Denn, so sagt er: "...die andern haben nur etwas von ihrem übergroßen Reichtum hergegeben, sie aber, die nur das Nötigste zum Leben hatte, opferte alles, was sie besaß."

Diese Beispielerzählung ist eine Mahnung und eine Anklage gegen jede Art von Scheinheiligkeit. Religiöse Opfer sind im Prinzip gut, können aber verlogen sein und und ins Gegenteil verkehrt werden, wenn sie aus Stolz, Egoismus und Eigennutz geschehen. Man kann Spendenfreudigkeit auch missbrauchen, um selbst gut dazustehen, um sich selber in den Mittelpunkt zu stellen. Abscheulich wird es, wenn religiöse oder materielle Opfer für persönliche Interessen missbraucht werden, um sich selbst stolz in den Vordergrund zu stellen.

Alles, was aus echter Liebe geschieht, ist vor Gott groß. Das kleinste Opfer, der bescheidenste Dienst am Mitmenschen ist mehr wert als die großartigsten Dinge, die aber nur gegeben werden, um vor anderen gut da zu stehen. Die arme Witwe hat alles gegeben, was sie hatte. Und damit hat sie sich selbst ganz in die Hände Gottes gegeben. Sie konnte ihr ganzes Herz schenken, weil sie es nicht in Überfluss und Reichtum verloren hatte. Ihr größter und tiefster Schatz war das Vertrauen in die grenzenlose Liebe Gottes.

Franz Zeiger, Pfarrer

 

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„...das habt ihr mir getan!“

Krieg und Terror zwingen Menschen, unter Lebensgefahr aus ihrer Heimat zu fliehen. Sie müssen dort alles, was ihnen vertraut war, ihre Angehörigen, ihre Freunde und ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen. Sie kommen in unser Land mit der verzweifelten Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Geborgenheit.

Im 25. Kapitel des Matthäusevangeliums sagt Jesus: „Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Wir haben daher im Jahr 2015 in unserem Pfarrheim Platz für zwölf heimatlose Menschen geschaffen. Unsere Pfarrgemeinde hilft seither, so gut es geht.

Viele Freundschaften sind gewachsen. Mittlerweile sind unsere syrischen Freunde nicht mehr aus unserer Pfarre wegzudenken.

Ich danke allen Spallerhoferinnen und Spallerhofern und allen Freundinnen und Freunden aus Nah und Fern, die unsere syrischen Gäste so liebevoll annehmen, die uns immer wieder mit ihrem tatkräftigem Engagement, mit ihrem stets offenen Herzen und mit ihrem Gebet unterstützen.

Danke, dass Ihr uns helft, den uns anvertrauten Menschen vorübergehend ein menschenwürdiges Zuhause bieten zu können und ihnen einen guten Start in ihr neues Leben zu ermöglichen!

Ihr dankbarer Pfarrer
Franz Zeiger

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Bildnachweis: Grafikwerkstatt Hand & Maus – Diana Kohne

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