Willkommen in der Pfarre Linz – St. Peter!

Das Wort zum 2. Sonntag im Jahreskreis

Ich habe keine Ahnung, wie mein kleiner Kater Leo das geschafft hat. Ich bin es ja gewohnt, dass er mit seiner Schwester Lena durchs Zimmer tobt, während ich am Computer arbeite. Aber jetzt ist ihm sein Meisterstück gelungen. Im Blitztempo springt er auf meinen Schreibtisch und flitzt über die Tastatur um gleich darauf unter dem Sofa zu verschwinden und dort nach der Spielzeugmaus zu suchen.

Und ich sitze da und bin völlig ratlos. Leo hat es geschafft, irgend eine Tastenkombination zu betätigen, die meinen Computer dazu veranlasst, den Bildschirm irgendwie umzuschalten. Unglaublich aber wahr: Alles steht Kopf! Was mach ich jetzt? Den ganzen Bildschirm einfach umdrehen? Das funktioniert nicht, weil der Bildschirm so nicht stehen bleibt. Irgendwelche Tastenkombinationen ausprobieren? Womöglich bringt das neue Probleme. Kater Leo bitten, seine Eingabe rückgängig zu machen? Das wird ihn wenig beeindrucken.

Ärgerlich ist das schon. Ich kenne ja mittlerweile einige Computerprobleme, aber so etwas hatte ich noch nie.

Also greife ich zum Telefon und rufe einen Freund an. Der gratuliert Leo zuerst einmal zu seinem Erfolg und verrät mir dann, wie ich mein Problem lösen kann. „Drücke gleichzeitig die Tasten STRG + ALT + Cursor-Down“, meint er gelassen. Ich folge seinem Rat und siehe da – der Bildschirm wird für einen Augenblick schwarz und nun erscheint das Bild wieder so, wie es sein soll. Mein Freund wünscht mir noch einen schönen Tag, lässt Leo herzlich grüßen und ich bedanke mich bei ihm auf's Herzlichste.

Es tut gut, Freunde zu haben, an die man sich auch mit verzwickten Problemen wenden kann.

Wenn meine Probleme aber allzu groß werden, wenn meine Welt kopfsteht und ich völlig ratlos bin, dann ist es gut zu wissen, dass ich zu Gott immer kommen kann. Und wenn ich eine Weile mit ihm rede und ihm erzähle, wie ausweglos alles ist, dann schmunzelt er mitunter und verrät mir eine simple „Tastenkombination“, die meine Welt wieder in Ordnung bringt.

Einen erholsamen Sonntag und eine gesegnete Woche wünscht Ihnen Ihr

Franz Zeiger, Pfarrer

 

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„...das habt ihr mir getan!“

Krieg und Terror zwingen Menschen, unter Lebensgefahr aus ihrer Heimat zu fliehen. Sie müssen dort alles, was ihnen vertraut war, ihre Angehörigen, ihre Freunde und ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen. Sie kommen in unser Land mit der verzweifelten Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Geborgenheit.

Im 25. Kapitel des Matthäusevangeliums sagt Jesus: „Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Wir haben daher im Jahr 2015 in unserem Pfarrheim Platz für zwölf heimatlose Menschen geschaffen. Unsere Pfarrgemeinde hilft seither, so gut es geht.

Viele Freundschaften sind gewachsen. Mittlerweile sind unsere syrischen Freunde nicht mehr aus unserer Pfarre wegzudenken.

Ich danke allen Spallerhoferinnen und Spallerhofern und allen Freundinnen und Freunden aus Nah und Fern, die unsere syrischen Gäste so liebevoll annehmen, die uns immer wieder mit ihrem tatkräftigem Engagement, mit ihrem stets offenen Herzen und mit ihrem Gebet unterstützen.

Danke, dass Ihr uns helft, den uns anvertrauten Menschen vorübergehend ein menschenwürdiges Zuhause bieten zu können und ihnen einen guten Start in ihr neues Leben zu ermöglichen!

Ihr dankbarer Pfarrer
Franz Zeiger

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Bildnachweis: Grafikwerkstatt Hand & Maus – Diana Kohne

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