Willkommen in der Pfarre Linz – St. Peter!

Das Wort zum 2. Sonntag im Jahreskreis

„Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt“, sagt Johannes der Täufer im heutigen Sonntagsevangelium über Jesus.

Sünde der Welt? Was ist das? Was geht mich das an? Habe ich etwa Anteil daran?

Hand auf‘s Herz: wir tun uns nicht wirklich leicht mit dem Begriff Sünde?

Ist es denn in der heutigen Zeit wirklich noch angebracht, diesen Begriff zu verwenden?

Was bedeuten „Sünde“?

Bekanntlich hat dieses Wort seine Wurzel in „absondern“ oder „aussondern“. Durch ein bestimmtes Verhalten oder Nicht-Verhalten sondere ich mich ab. Von meinen Mitmenschen oder auch von Gott. Ich sondere mich aus der Gemeinschaft aus.

Von Lothar Zenetti, dem bekannten Theologen und Schriftsteller, stammt ein Text, der uns an diesem Sonntag zum Nachdenken anregen möchte:


Jesus, du kommst, die Sünder zu retten.
Findest du welche? Ich möchte wetten,
du findest keine, so ist das heute.
Es gibt einfach niemand, der etwas bereute
und sich als Sünder betrachten wollte,
der Rettung bedürftig, der Gnade. Sollte
jedoch unter all diesen braven und netten
Leuten wirklich ein Sünder sein, retten
lässt sich so ohne Weiteres keiner.

Was siehst du mich an, bin ich etwa einer,
ein Sünder? O Herr, erbarme dich meiner!

Franz Zeiger, Pfarrer

 

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„...das habt ihr mir getan!“

Krieg und Terror zwingen Menschen, unter Lebensgefahr aus ihrer Heimat zu fliehen. Sie müssen dort ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen. Sie kommen in unser Land und besitzen kaum mehr als die Kleidung, die sie am Leib tragen.

In Linz angekommen werden sie in Zelten untergebracht – trotz Regen und Kälte. Es gibt für diese Menschen in unserer Stadt kein ordentliches Dach über dem Kopf, so scheint es.

Die Helferinnen und Helfer vor Ort sind am Limit ihrer Möglichkeiten und Kräfte. Die Lage ist desaströs.

Als Pfarrgemeinde wollen wir helfen, so gut es geht: Wir haben daher in unserem Pfarrheim vorübergehend Platz für 12 heimatlose Menschen geschaffen.

Im 25. Kapitel des Matthäusevangeliums sagt Jesus: „Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Liebe Spallerhoferinnen und Spallerhofer, ich bitte Sie vom Herzen, die uns für eine kurze Zeit anvertrauten Menschen wohlwollend in unserer Mitte aufzunehmen.

Ihr Pfarrer
Franz Zeiger

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Bildnachweis: Grafikwerkstatt Hand & Maus – Diana Kohne

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