Willkommen in der Pfarre Linz – St. Peter!

Das Wort zum 11. Sonntag im Jahreskreis

Jesus spricht heute vom Reich Gottes in Gleichnissen und er bedient sich dabei in der Natur bei Samen- und Senfkörnern: „Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät; dann schläft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst, und der Mann weiß nicht, wie“ (Mk 4,26f).

Sie werden mir bestimmt zustimmen: Auch mit unserem Glauben verhält es sich zu Beginn ganz ähnlich: Es wird irgendwann ein Samenkorn gesät: z. B. in der Taufe, oder weil mir in der Familie oder im Freundeskreis vom Glauben an Jesus erzählt wird. Nach der Hitze der letzten Wochen wissen wir aber, dass etwas ganz wesentlich ist, sodass das Korn wachsen kann: Wasser! Ich muss das kleine Samenkorn namens Glaube auch regelmäßig gießen!

Ich muss achtgeben, dass die Saat nicht vertrocknet und stirbt; ich muss das junge Pflänzchen vor schädlichen Einflüssen bewahren, das Unkraut rundum jäten und ihm den notwendigen Dünger zuführen. Wenn nicht, verkümmert das junge Gewächs wieder, es senkt seine Blätter, vertrocknet und stirbt. Auch unser Glaube muss gehegt und gepflegt werden. Der Glaube ist nicht etwas, das einmal hineingepflanzt wird und dann ewig weiterwächst und lebt, er braucht ständig neue Nahrung, wir müssen uns mit ihm beschäftigen.

Vor einem Monat haben 40 junge Leute in St. Theresia die Firmung empfangen, am heutigen Sonntag kommen weitere 20 Jugendliche nach St. Peter und werden von Bischofsvikar Willi Vieböck gefirmt. Sehr unterschiedliche KandidatInnen haben sich zur Firmung angemeldet: Einige kann man – um im Bild zu bleiben – als „kräftige Pflanzen“ bezeichnen, die im Glauben stark verwurzelt sind, die ihre Äste zum Himmel strecken, deren Glaubenswissen weit verzweigt ist und die unter ihren Ästen anderen Schutz und Hilfe sind. Bei anderen hat der Glaube in den letzten Jahren leider zu wenig Fürsorge erfahren. Wir haben versucht, sie in ihrer Entwicklung und in ihrer Suche zu bestärken.

Die Firmung ist das Sakrament der Stärkung im Glauben. In diesem Sinne wollen wir gerade heute für die jungen Leute unserer Pfarren beten, dass der Hl. Geist die Stärkung bringt, dass aus den Pflänzchen von heute stark verwurzelte Christen werden, die reiche Frucht bringen.

Pastoralassistent Michael Mitter

 

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„...das habt ihr mir getan!“

Krieg und Terror zwingen Menschen, unter Lebensgefahr aus ihrer Heimat zu fliehen. Sie müssen dort alles, was ihnen vertraut war, ihre Angehörigen, ihre Freunde und ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen. Sie kommen in unser Land mit der verzweifelten Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Geborgenheit.

Im 25. Kapitel des Matthäusevangeliums sagt Jesus: „Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Wir haben daher im Jahr 2015 in unserem Pfarrheim Platz für zwölf heimatlose Menschen geschaffen. Unsere Pfarrgemeinde hilft seither, so gut es geht.

Viele Freundschaften sind gewachsen. Mittlerweile sind unsere syrischen Freunde nicht mehr aus unserer Pfarre wegzudenken.

Ich danke allen Spallerhoferinnen und Spallerhofern und allen Freundinnen und Freunden aus Nah und Fern, die unsere syrischen Gäste so liebevoll annehmen, die uns immer wieder mit ihrem tatkräftigem Engagement, mit ihrem stets offenen Herzen und mit ihrem Gebet unterstützen.

Danke, dass Ihr uns helft, den uns anvertrauten Menschen vorübergehend ein menschenwürdiges Zuhause bieten zu können und ihnen einen guten Start in ihr neues Leben zu ermöglichen!

Ihr dankbarer Pfarrer
Franz Zeiger

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Bildnachweis: Grafikwerkstatt Hand & Maus – Diana Kohne

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