Willkommen in der Pfarre Linz – St. Peter!

Das Wort zum 21. Sonntag im Jahreskreis

„Dann werden manche von den Letzten die Ersten sein und manche von den Ersten die Letzten.“ – Bestimmt haben wir diesen Ausspruch schon unzählige Male benutzt und auch Jesus hat diesen Satz mehrmals so oder so ähnlich gesprochen:

Als Petrus nach dem Lohn der Nachfolge fragt (Mt 19), verheißt ihm Jesus das ewige Leben und hundertfache Entlohnung. Er endet mit dem Satz: „Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein“. Im Anschluss erzählt Jesus das „Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg“ (Mt 20) und verwendet diese Redewendung erneut: „So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten.“ Und heute, auf dem Weg nach Jerusalem, warnt Jesus vor der engen und verschlossenen Tür des Reiches Gottes (Lk 13).

Dieses Wort Jesu ist zum Sprichwort geworden. Je nach Kontext verwenden wir es als „Wer zuletzt lacht, lacht am besten“, manchmal passt das Sprichwort auch als Trost und Aufmunterung im Sinn von „Das nächste Mal wirst du es schaffen!“ Auch als Ermutigung für die Armen und Unterdrückten kann man es verstehen, und als Wort der Warnung: als Denkanstoß für alle, die sich zu sicher fühlen und meinen, sich das ewige Leben bereits gesichert zu haben: Sich mit dem Herrn bei Tisch zu zeigen und ihm zuzuhören ist Jesus definitiv zu wenig. Zuletzt rückt im biblischen Kontext auch das Volk Israel in den Blick, zu dem Gott, der Herr, zuerst gesprochen hat, dass ihn aber nicht erkannte.

In allen genannten Textstellen stellt Jesus unsere Vorstellungen von der Welt und dem Reich Gottes gehörig auf den Kopf. Dinge verlieren ihren Stellenwert: Wohlstand, Sicherheit, Gesundheit. Jesus Christus möchte für uns zum Schatz werden, für den es sich lohnt, andere Dinge aufzugeben. Ich sehe dieses Wort Jesu daher als Ansporn: Bemühen wir uns nach Kräften, Jesu Worte in unserem Leben sichtbar werden zu lassen! Arbeiten wir daran, durch das enge Tor zu gehen! Auch wenn wir uns nach Kräften bemüht haben, werden wir vielleicht scheitern. Doch auf das kommt es bei Jesus nicht an!

Pastoralassistent Michael Mitter

 

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„...das habt ihr mir getan!“

Krieg und Terror zwingen Menschen, unter Lebensgefahr aus ihrer Heimat zu fliehen. Sie müssen dort ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen. Sie kommen in unser Land und besitzen kaum mehr als die Kleidung, die sie am Leib tragen.

In Linz angekommen werden sie in Zelten untergebracht – trotz Regen und Kälte. Es gibt für diese Menschen in unserer Stadt kein ordentliches Dach über dem Kopf, so scheint es.

Die Helferinnen und Helfer vor Ort sind am Limit ihrer Möglichkeiten und Kräfte. Die Lage ist desaströs.

Als Pfarrgemeinde wollen wir helfen, so gut es geht: Wir haben daher in unserem Pfarrheim vorübergehend Platz für 12 heimatlose Menschen geschaffen.

Im 25. Kapitel des Matthäusevangeliums sagt Jesus: „Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Liebe Spallerhoferinnen und Spallerhofer, ich bitte Sie vom Herzen, die uns für eine kurze Zeit anvertrauten Menschen wohlwollend in unserer Mitte aufzunehmen.

Ihr Pfarrer
Franz Zeiger

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Benfizaktion - CD

Ein Konzert für und mit Menschen, die ihre Heimat verloren haben ist ab sofort erhältlich. Der Erlös dieser CD kommt zur Gänze schutzsuchenden Menschen zugute.

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Benfizaktion - Buch

Zur Unterstützung unserer Flüchtlinge das neueste Buch von Pfarrer Zeiger – Ein idealer Reisebeleiter für den Sommer!

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... sind die tierischen Bewohner, die in unserem Pfarrhaus für mehr Leben sorgen, online!
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Bildnachweis: Grafikwerkstatt Hand & Maus – Diana Kohne

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