Willkommen in der Pfarre Linz – St. Peter!

Das Wort zum 20. Sonntag im Jahreskreis

Nichtraucher werden wohl nie ganz die Panik nachempfinden können, in die ein Raucher gerät, dessen Feuerzeug nicht mehr zündet und der nun Fremde um Feuer bitten muss. Und sie werden erst recht nicht die Seligkeit nachempfinden können, die es für den Raucher dann bedeutet, jemanden gefunden zu haben, der ihm Feuer geben kann.

Zwar ist das erwiesenermaßen gesundheitsschädliche Rauchen nicht unbedingt das beste Beispiel für die im wahrsten Sinne des Wortes beseligende Erfahrung des befeuert Werdens und des Weitergebens der glühenden Ergriffenheit, aber das Feuer ist nun einmal eine zwiespältige Sache. Auch als Bild für die Liebe und den unauslöschlichen Geist hat es sein Gegenüber im Feuer der Hölle; und welcher Gesang aus dem Feuerofen zu vernehmen ist – ob Heulen und Zähneknirschen oder geisterfüllte Zungenrede -, liegt offenbar nicht am Feuer als solchem.

Wenn Jesus „Feuer auf die Erde werfen“ will, muss er nicht unbedingt gleich ein teuflischer Pyromane wie Kaiser Nero sein, der die ewige Stadt brennen sehen wollte. Er könnte auch als sonniger Prometheus erscheinen, der will, dass die Menschen der göttlichen Gabe teilhaftig werden. Aber wohltätig ist auch die Macht des Feuers Jesu nur dann, wenn sie der Mensch bezähmt und bewacht. Nur ist die Gefahr eher die, dass zu viel bewacht und gezähmt wird und dass das göttliche Feuer dann nicht nur keinen Brand stiftet, sondern nur noch lauwarm wärmt.

Franz Zeiger, Pfarrer

 

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„...das habt ihr mir getan!“

Krieg und Terror zwingen Menschen, unter Lebensgefahr aus ihrer Heimat zu fliehen. Sie müssen dort alles, was ihnen vertraut war, ihre Angehörigen, ihre Freunde und ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen. Sie kommen in unser Land mit der verzweifelten Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Geborgenheit.

Im 25. Kapitel des Matthäusevangeliums sagt Jesus: „Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Wir haben daher im Jahr 2015 in unserem Pfarrheim Platz für zwölf heimatlose Menschen geschaffen. Unsere Pfarrgemeinde hilft seither, so gut es geht.

Viele Freundschaften sind gewachsen. Mittlerweile sind unsere syrischen Freunde nicht mehr aus unserer Pfarre wegzudenken.

Ich danke allen Spallerhoferinnen und Spallerhofern und allen Freundinnen und Freunden aus Nah und Fern, die unsere syrischen Gäste so liebevoll annehmen, die uns immer wieder mit ihrem tatkräftigem Engagement, mit ihrem stets offenen Herzen und mit ihrem Gebet unterstützen.

Danke, dass Ihr uns helft, den uns anvertrauten Menschen vorübergehend ein menschenwürdiges Zuhause bieten zu können und ihnen einen guten Start in ihr neues Leben zu ermöglichen!

Ihr dankbarer Pfarrer
Franz Zeiger

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Bildnachweis: Grafikwerkstatt Hand & Maus – Diana Kohne

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