Willkommen in der Pfarre Linz – St. Peter!

Das Wort zum 16. Sonntag im Jahreskreis

Dem Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen ist dem heutigen Sonntagsevangelium auch gleich die Deutung beigegeben: Die Zeit der Kirche ist die Zeit der Saat und des Wachstums. Jesus ist der Sämann und der Acker ist die ganze Welt. Aber – und das wissen alle unter uns, die selber einmal gesät und gepflanzt haben – nicht alles, was in den Gärten und Feldern wächst, bringt gute Frucht! Jesus als Sämann sät die Liebe unter den Menschen aus, den guten Weizen. Doch in uns Menschen wächst nicht nur die Liebe. Es gibt bei uns auch das Böse. Es begegnet uns im Hass, in der Eifersucht, der Gemeinheit und in unserem Hochmut. Weizen und Unkraut stehen auf dem Acker durcheinander. Und so ist das auch in der Kirche Gottes: sie ist eine Kirche, die sich zusammensetzt aus Sündern und Heiligen. Aber wo verläuft die Grenze? Soll man nun alles, was man für Unkraut hält, ausreißen? Soll man also Menschen aus der Gemeinschaft ausschließen?

Die Antwort darauf gibt uns Jesus: „Lass beides wachsen, die Liebe und das Böse. Irgendwann kommt alles ans Licht!“ Das heißt - ob es uns nun passt oder nicht: ganz am Ende steht der Tag des Gerichtes! Dieses Gericht ist dann aber nicht mehr Sache der Menschen. Gott lässt jede und jeden von uns einen eigenen Weg gehen, das heißt er lässt auch das Unkraut wachsen. Am Tag der Ernte werden wir erfahren, was Unkraut und was Weizen war.

Und vielleicht wird die Überraschung groß sein. Vielleicht ist in den Augen Gottes so manches, was wir für Unkraut gehalten haben, letztlich guter, fruchtbarer Weizen!

Vertrauen wir also getrost alle Menschen und unser eigenes Leben der Liebe Gottes an und lassen wir seine Liebe in uns wachsen.

Franz Zeiger, Pfarrer

 

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„...das habt ihr mir getan!“

Krieg und Terror zwingen Menschen, unter Lebensgefahr aus ihrer Heimat zu fliehen. Sie müssen dort alles, was ihnen vertraut war, ihre Angehörigen, ihre Freunde und ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen. Sie kommen in unser Land mit der verzweifelten Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Geborgenheit.

Im 25. Kapitel des Matthäusevangeliums sagt Jesus: „Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Wir haben daher im Jahr 2015 in unserem Pfarrheim Platz für zwölf heimatlose Menschen geschaffen. Unsere Pfarrgemeinde hilft seither, so gut es geht.

Viele Freundschaften sind gewachsen. Mittlerweile sind unsere syrischen Freunde nicht mehr aus unserer Pfarre wegzudenken.

Ich danke allen Spallerhoferinnen und Spallerhofern und allen Freundinnen und Freunden aus Nah und Fern, die unsere syrischen Gäste so liebevoll annehmen, die uns immer wieder mit ihrem tatkräftigem Engagement, mit ihrem stets offenen Herzen und mit ihrem Gebet unterstützen.

Danke, dass Ihr uns helft, den uns anvertrauten Menschen vorübergehend ein menschenwürdiges Zuhause bieten zu können und ihnen einen guten Start in ihr neues Leben zu ermöglichen!

Ihr dankbarer Pfarrer
Franz Zeiger

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Bildnachweis: Grafikwerkstatt Hand & Maus – Diana Kohne

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